Kaffee aus Guatemala
Kaffee aus Guatemala

Nicht ohne Grund schenken wir Hochlandkaffee aus Guatemala aus: Samuel Hoenes-Fetzer, den Urgroßonkel von Angela Heyer, zog es kurz nach der Jahrhundertwende 1900 nach Guatemala in Mittelamerika, um dort im Hochland von Coban sein Glück zu finden. Aus diesem Grund kommt unser Kaffee auch aus dieser Region.

Samuel Hönes muss ein sehr außergewöhnlicher Mensch gewesen sein. So wurde aus Coban berichtet, dass er über einen Zeitraum von 15 Jahren nicht mehr in der Stadt und der Zivilisation gesehen wurde, da er sich zu den einheimischen Indianer der Maya-Kultur zwischen dem Hochland-Dschungel von Coban und dem Karibischen Meer zurückgezogen hat. Er hat dort gelernt unter schwierigen klimatischen Verhältnissen zu überleben sowie die mündlich überlieferte Kunst der Herstellung von Medizin aus Naturprodukten der Maya-Stämme.

Er heiratete eine Maya-Indianerin und gründete im Hochland von Coban die Finca Inupal auf der neben Viehzucht auch eine große Kaffeeplantage betrieben wurde. Er starb 1957 im hohen Alter von 88 Jahren in Coban. Seine Heimat hat er jedoch nie vergessen. So erhielt die Gemeinde Gönningen in 1957 ein Vermächtnis in Form einer für die damaligen Zeit sehr hohen Geldspende sowie 4 Bauplätze, die ihm letztendlich noch eine Straßennahmenswidmung bescherte. Seine Söhnen gab er die Vornamen aller seiner Brüder.

100 Jahre nach dem Samuel Hönes sein Heimatdorf verlassen hatte, kehrte sein Urenkel Carlos German Hönes notgedrungen und traurig seinem von Krisen, Armut und Kleinkriegen geschütteltem Heimatland Guatemala den Rücken um in Europa sein Glück zu suchen.